Conosci la terra dove fioriscono i limoni,

nello scuro fogliame avvampano le arance d’oro,
un mite vento spira dal cielo azzurro,
il mirto è immobile e svetta l’alloro,
dì, la conosci ?
Laggiù ! Laggiù
vorrei andare con te, mio Amato.

Conosci la casa ? Su colonne posa il tetto,
la sala splende, la camera è un barbaglio,
e le statue di marmo ritte mi guardano:
“o povera bambina, che t’hanno fatto ?”
Dì, la conosci ?
Laggiù ! Laggiù
vorrei andare con te, mio Difensore.

Conosci il monte e il suo sentiero di nubi ?
Il mulo cerca la sua strada nella nebbia,
nelle caverne abita l’antica stirpe dei draghi,
dalla rupe a strapiombo precipita il flutto;
dì, lo conosci ?
Laggiù ! Laggiù
è la nostra strada ! Andiamo, Padre !

Johann Wolfgang Goethe, da Wilhelm Meister, Gli anni dell’apprendistato
1783-‘95

Kennst du das Land, wo die Zitronen blűhn,
im dunkeln Laub die Gold-Orangen glűhn,
ein sanfter Wind vom blauen Himmel weht,
die Myrte still und hoch der Lorbeer steht,
kennst du es wohl ?
Dahin ! Dahin
mőcht ich mit dir, o mein Geliebter, ziehn.
Kennst du das Haus ? Auf Säulen ruht sein Dach,
es glänzt der Saal, es schimmert das Gemach,
und Marmorbilder stehn und sehn mich an:
was hat man dir, du armes Kind, getan ?
Kennst du es wohl ?
Dahin ! Dahin
mőcht ich mit dir, o mein Beschűtzer, ziehn.
Kennst du den Berg und seinen Wolkensteg ?
Das Maultier sucht im Nebel seinen Weg,
in Hőhlen wohnt der Drachen alte Brut,
es stűrzt der Fels und űber ihn die Flut;
kennst du ihn wohl ?
Dahin ! Dahin
geht unser Weg ! o Vater, laß uns ziehn !